Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind nach Rückenschmerzen die zweithäufigste Schmerzform. Rund 60 Prozent der Deutschen leiden darunter, jeder Vierte regelmäßig und Frauen häufiger als Männer. Je nach Art und Position der Schmerzen werden einzelne Kopfschmerztypen unterschieden. In den allermeisten Fällen handelt es sich um den sogenannten Spannungskopfschmerz, gefolgt von der Migräne. Zusammen bestreiten diese beiden Formen über 90 Prozent aller Fälle (1,2). Treten die Beschwerden an mehr als 10 Tagen pro Monat auf, spricht man von chronischen Schmerzen.

So unangenehm das Pochen, Stechen und Dröhnen im Schädel ist, die meisten Kopfschmerzen sind harmlos. Wer seinen Auslösern auf die Schliche kommt, kann gut vorbeugen und leichte bis mittelschwere Schmerzen mit ein paar Tricks und natürlichen Mitteln gut bekämpfen. Die Natur hält hier wirksame Alternativen zur Schmerztablette bereit.

Eine Vielzahl aktiver Inhaltsstoffe sorgt für das Wirkspektrum von OLBAS®. Hauptdarsteller sind das Menthol des Pfefferminzöls und das Cineol aus Cajeput- und Eukalyptusblättern. Sie wirken schmerzlindernd und muskelentspannend. Weil sie leicht flüchtig sind, hinterlassen sie auch einen erfrischend kühlenden Effekt auf der Haut. Die ätherischen Öle haben sich besonders bei Kopfschmerzen des Spannungstyps bewährt.

In einer Studie der Universität Kiel ließen Spannungskopfschmerzen unter Olbas® Tropfen, wie auch unter dem synthetischen Schmerz Hemmer Paracetamol, nach 45 Minuten deutlich nach. Beide erreichten einen vergleichbaren Rückgang der Alltagsbelastung durch den Kopfschmerz (9). Pfefferminzöl hemmt nachweislich die Schmerzweiterleitung zum Gehirn, durch sogenannte C-Fasern (10,11), blockiert Botenstoffe, die die Muskeln verspannen und fördert die Durchblutung der Haut und tieferer Gewebe. (12).

OLBAS® Tropfen mehrmals täglich auf Stirn, Schläfen und Nacken auftragen und mit kreisrunden Bewegungen und leichtem Druck einmassiert. Empfindliche Haut kann auf die scharfen Öle gereizt oder allergisch reagieren. Bei Minderjährigen und Asthmatikern können Menthol und Cineol Atemnot auslösen. Hier gibt es extra milde Zubereitungen.

Pflichtangaben

Olbas Tropfen
Anw.: Traditionell angewendet zur Einnahme und Inhalation bei Erkältungskrankheit (Husten, Schnupfen, Heiserkeit); zur Einnahme bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt; zur äußerlichen Anwendung bei leichten Kopfschmerzen, z. B. bei Verspannungszuständen; zur äußerlichen Anwendung bei umschriebenen (lokalen) Muskelschmerzen nach Überanstrengung/Fehlbelastung.
Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pflichtangaben

Olbas Tropfen
Anw.: Traditionell angewendet zur Einnahme und Inhalation bei Erkältungskrankheit (Husten, Schnupfen, Heiserkeit); zur Einnahme bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt; zur äußerlichen Anwendung bei leichten Kopfschmerzen, z. B. bei Verspannungszuständen; zur äußerlichen Anwendung bei umschriebenen (lokalen) Muskelschmerzen nach Überanstrengung/Fehlbelastung.
Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Symptome

Das Schmerzbild ist so unterschiedlich, wie bei kaum einer anderen Krankheit.

Die Schmerzen

  • beginnen schleichend oder ganz plötzlich
  • sind dumpf drückend, hämmernd, stechend oder ziehend
  • beginnen im Nacken und ziehen sich von dort langsam ausbreitend über den ganzen Kopf
  • sind an der Stirn und im Nacken oft am stärksten
  • sitzen gelegentlich auch wie Druck hinter den Augen
  • sind manchmal von Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet

Mögliche Ursachen im Überblick

Grundsätzlich sind „primäre“ und „sekundäre“ Kopfschmerzen zu unterscheiden.

Primäre Kopfschmerzen sind ohne klare Ursache. Was hier schiefläuft im Schädel, liegt trotz intensiver Forschung noch immer im Dunkeln. Irgendetwas scheint bei der Entstehung, Weiterleitung oder Hemmung von Schmerzen aus dem Ruder zu laufen. Normalerweise ist Schmerz ein Warnsignal, das den Körper auf eine Verletzung oder Erkrankung aufmerksam macht. Der primäre Kopfschmerz ist selbst die Krankheit. Begünstigt wird er durch

  • Stress
  • Schlafmangel
  • Flüssigkeitsmangel
  • Wetterumschwünge
  • Tabak- oder Alkoholkonsum
  • schlecht belüftete Räume
  • Duftstoffe (Parfüm) und Gerüche (Reinigunsmittel, Benzin)
  • langem Arbeiten am PC
  • Hormonumstellungen (bei Frauen im Zyklus oder in den Wechseljahren)

Sekundäre Kopfschmerzen sind das Symptom einer Verletzung oder Krankheit. Die Behandlung der jeweiligen Grunderkrankung steht im Vordergrund. Auslöser sind zum Beispiel

  • Virusinfekte
  • Verletzungen am Kopf oder an der Wirbelsäule
  • Entzündungen der Gehirnhaut oder der Blutgefäße am Kopfe
  • Muskelverspannungen
  • Bluthochdruck
  • Sauerstoffmangel des Körpers durch Asthma, chronische Bronchitis oder eine Lungenerkrankung (COPD)
  • Nebenwirkungen von Medikamenten oder ein „Zuviel“ an Schmerzmitteln
  • Allergien oder eine Glutamat-Unverträglichkeit
  • Hitzeschlag
  • Grüner Star (Glaukom)
  • Tumore
  • Schlaganfälle

Unter welchem Kopfschmerztyp leiden Sie?

Über 90 Prozent der Kopfschmerzen sind ohne organische Ursache. Hierzu zählen vor allem der Spannungskopfschmerz, die Migräne und der Cluster-Kopfschmerz. Sie treten nicht unbedingt nach dem „Entweder-oder-Prinzip“ auf. So mancher Migräne Patient hat auch des Öfteren Spannungskopfschmerzen.
Sekundäre Kopfschmerzen sind deutlich facettenreicher, aber selten. Sie bestreiten den größten Teil der über 220 weltweit beschriebenen Kopfschmerzarten, aber mit wenigen Fällen (3). Als Begleiterscheinung von Krankheiten steigt das Risiko an ihnen zu erkranken mit dem Alter. Ausnahme ist der Kopfschmerz durch häufigen Schmerzmittelkonsum.

Über 90 Prozent der Kopfschmerzen sind ohne organische Ursache. Hierzu zählen vor allem der Spannungskopfschmerz, die Migräne und der Cluster-Kopfschmerz. Sie treten nicht unbedingt nach dem „Entweder-oder-Prinzip“ auf. So mancher Migräne Patient hat auch des Öfteren Spannungskopfschmerzen.

Sekundäre Kopfschmerzen sind deutlich facettenreicher, aber selten. Sie bestreiten den größten Teil der über 220 weltweit beschriebenen Kopfschmerzarten, aber mit wenigen Fällen (3). Als Begleiterscheinung von Krankheiten steigt das Risiko an ihnen zu erkranken mit dem Alter. Ausnahme ist der Kopfschmerz durch häufigen Schmerzmittelkonsum.

Spannungskopfschmerz

Leichte bis mittelschwere Schmerzen, dumpf drückend, wie ein zu eng sitzender Helm, verteilt auf beiden Kopfseiten. Erträglich, aber zermürbend, zumal sich die Intensität nach dem Auftreten meistens langsam steigert. Spannungskopfschmerzen können eine halbe Stunde bis zu einer Woche dauern und werden durch körperliche Aktivität nicht schlimmer, oft sogar besser.

Psychosozialer Stress und Schlafdefizit gelten als Auslöser. Häufig entstehen sie auch nach einseitigen Belastungen, z.B. nach schwerem Tragen oder langem Arbeiten am PC. Muskelverspannungen spielen eine Rolle bei der Schmerzentwicklung.

Migräne

Migräne-Attacken sind oft unerträglich und sehr belastend. Es pulsiert und hämmert ein- oder wechselseitig im Kopf, nicht selten gesellt sich Übelkeit dazu. Körperliche Anstrengung verschlimmert die Beschwerden. Die Betroffenen sind lärm- und lichtempfindlich. Ein Anfall dauert zwischen vier und 72 Stunden. Rund 10 - 15 Prozent der Migräne Patienten erleben vor der Attacke auch eine sogenannte Aura, kleine Blitze und Flimmern vor den Augen, Kribbeln in Armen und Beinen.

Frauen sind von Migräne deutlich häufiger betroffen als Männer. Zu den Auslösern zählen die hormonellen Schwankungen des weiblichen Zyklus, Stress und Änderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus. Als gesichert gilt eine gewisse genetische Veranlagung: Botenstoffe im Gehirn scheinen im Ungleichgewicht. Die Schmerzempfindlichkeit der Gefäße im Kopf ist herabgesenkt. Kleine Blutgefäße sind entzündet.

Cluster-Kopfschmerz

Die kurzen, aber sehr heftigen, streng einseitigen Schmerzattacken des Cluster-Kopfschmerzes dauern 15 Minuten bis zu drei Stunden. Sie treten gern in den frühen Morgenstunden oder kurz nach dem Einschlafen auf, auch mehrmals täglich. Stark brennend und stechend sitzt der Schmerz oft hinter dem Auge.

Zwischen den Attacken können Monate liegen, aber die Schmerzen sind so stark, dass Sie extremes Leid verursachen. Sie strahlen bis in den Kiefer aus. Der Körper reagiert mit Unruhe, geröteten, tränenden Augen, hängenden Lidern und einer laufenden Nase. Schweiß steht im Gesicht. Männer trifft es deutlich häufiger. Auch hier gibt es eine familiäre Veranlagung.

Kopfschmerz durch Medikamente

Es klingt paradox, aber wenn Sie bei häufigen Kopfschmerzen oder Migräne-Attacken übermäßig viel Schmerzmittel einnehmen, kann dadurch ein sogenannter „medikamenteninduzierter Kopfschmerz“ entstehen. Die Schmerzen sind dumpf drückend über den Kopf verteilt, bestehen als Dauerschmerz über den ganzen Tag und werden oft chronisch. Wegen der Ähnlichkeit zum Spannungskopfschmerz werden sie oft mit diesem verwechselt.

Vermutlich verändert der übermäßige Konsum von Schmerzmitteln den Gehirnstoffwechsel, so dass die Grenze für das Schmerzempfinden sinkt. Die Schmerzen werden häufiger und schlimmer. Ein Teufelskreis. Heilung ist nur durch das Absetzen der Medikamente möglich. Schmerzmittel deshalb niemals länger als drei Tage ohne ärztliche Anweisung einnehmen.

Wann zum Arzt

Wenn Kopfschmerzen plötzlich sehr stark auftreten, häufig vorkommen oder mit Begleitsymptomen, sollte ein Arzt die Ursachen klären. Eventuell steckt dann eine behandlungsbedürftige Erkrankung dahinter oder der Kopfschmerz selbst benötigt eine fachkundige Therapie.

Einen Arzt sollten Sie aufsuchen, wenn

  • Sie über mehrere Wochen Schmerzen haben oder die Kopfschmerzen chronisch werden.
  • der Kopfschmerz sich verändert.
  • der Schmerz nach Verletzungen auftritt (Kopfverletzung, Gehirnerschütterung).
  • Sie länger starker Hitze ausgesetzt waren (Hitzeschlag).
  • der Kopfschmerz von Fieber oder einem steifen Nacken begleitet ist.

Einen Notarzt sollten Sie rufen, wenn

  • Ihnen gleichzeitig übel oder schwindelig ist, Sie Erbrechen müssen, Seh-, Sprach- oder Hörstörungen haben oder sich verwirrt fühlen.
  • wenn der Schmerz sehr plötzlich und sehr stark auftritt.
  • Sie das Gefühl haben ohnmächtig zu werden oder ohnmächtig waren.

Grundsätzlich gilt: Je früher die Behandlung, desto besser. Egal, ob beim Arzt oder durch Hausmittel. Anhaltende Kopfschmerzen machen Ihre Nerven immer empfindlicher für den Reiz. Mit sinkender Schmerzschwelle werden die Schmerzen stärker und treten dadurch häufiger auf.

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Führen Sie Ihr persönliches „Kopfschmerz-Tagebuch“

Erfahrene Hausärzte und Internisten können Kopfschmerzarten nach umfangreicher Untersuchung meistens gut zuordnen. Sie können die Treffsicherheit der Diagnose aber durch ein Kopfschmerztagebuch unterstützen. Dokumentieren Sie Ihren Tag über ein oder zwei Monate in einer Tabelle.

Dazu gehören

  • Wie war der Schmerz? (stark, mittel oder schwach, pochend, ziehend, dumpf, drückend und ringförmig spannend)
  • Wo und wie lang haben Sie ihn gespürt?
  • Was haben Sie gegessen? Was und wieviel haben Sie getrunken? Alkoholkonsum?
  • Wie viel und wie gut haben Sie geschlafen?
  • Gab es Stressfaktoren? Wie war das Wetter? Haben Sie Medikamente eingenommen?
  • Bei Frauen: Wechseljahrbeschwerden? Periode?
  • Begleitsymptome? (z. B. Schwindel, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit) Sonstiges? (z. B. Reisen, andere Erkrankungen, Besonderheiten in der Arbeit)

Mit Hilfe eines solchen Tagebuchs lassen sich auch Auslöser entdecken, wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Wetterfühligkeit.

Literatur

  1. Diemer W, Burchert H: Chronische Schmerzen. Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 7. Robert-Koch-Institut Berlin 2002.
  2. Information des Umwelt Bundesamt 2014 und 2016.
  3. IHS Classification. www.ichd-3.org
  4. Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. Sektion der International Association fort he Study of Pain (IASP).
  5. Deutscher Zentralverein Homöopathischer Ärzte.
  6. Migräne- und Kopfschmerz-Zentrum. Neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel.
  7. ESCOP-Monographie. Salicis cortex (Willow bark). Monographs on the medicinal use of plant drugs. European Scientific Cooperative on Phytomedicine. Sec. Ed. (2003) 445-451.
  8. Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG).
  9. Göbel H et al. OLBAS in der Therapie des Kopfschmerz vom Spannungstyp. Z. Allg. Med. (1998). 74:223-228.
  10. Göbel H et al. Oleum menthae piperitae (Pfefferminzöl) in der Akuttherapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp. Schmerz. Springer Medizin (2016). DOI 10.1007/s00482-016-0109-6.
  11. Göbel H. Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne. Springer, 2004. 4. Auflage.
  12. Göbel H et al. Essential plant oils and headache mechanisms. Phytomedicine (1995). (2):93-102.
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