Erkältung

Eine „Erkältung“ entsteht durch eine Infektion der oberen Atemwege. Sie trifft uns überwiegend in der nass-kalten Jahreszeit, im Herbst und im Winter. Auslöser sind in der Regel Viren. Das feucht-warme Milieu unserer Schleimhäute bietet ihnen optimale Bedingungen für ihre Vermehrung.

Die Lädierungen, die sie dabei hinterlassen, öffnen aber auch Bakterien die Pforten. An der vorgeschädigten Schleimhaut haben diese leichtes Spiel und fest sitzender Schleim bietet ihnen idealen Nährboden. Bakterien sind „Trittbrettfahrer“ bei Erkältungen. Sie sorgen für Komplikationen. Eitrige Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen und die bakterielle Bronchitis gehen auf ihr Konto. Normal klingt eine Erkältung aber nach wenigen Tagen ganz von allein wieder ab. So lange braucht Ihr Immunsystem, um den Erreger zu erkennen und zu vernichten.

Sie können viel zur Heilung und Linderung der Symptome beitragen. Trotzen Sie der Schnupfensaison mit dem Besten, was die Natur unterstützend zu bieten hat. OLBAS® vereint als traditionell pflanzliches Arzneimittel die Kraft des Pfefferminz-, Eukalyptus- und Cajeputöls. Die drei ätherischen Öle, besonders ihre Hauptwirkstoffe Menthol und Cineol, gelten als besonders wirksam zur Befreiung geschwollener und verschleimter Atemwege. OLBAS® Tropfen sind ideal zur Inhalation und, mit etwas Wasser, auch zum Einnehmen. Bei Husten und Heiserkeit bieten sich ergänzend OLBAS® Lutschtabletten an.
Pflichtangaben

Symptome

Die Schleimhautschäden, die Viren und Bakterien hinterlassen und der Abwehrkampf des Körpers verursachen die Beschwerden:

  • Halsschmerzen: Das typische „Kratzen im Hals“ zu Erkältungsbeginn. Die verletzten Schleimhäute entwickeln schmerzhafte Entzündungen.
  • Schnupfen und Husten: Die Schleimhäute produzieren vermehrt Schleim, um den Erreger loszuwerden. Durch „Schnupfen“ und „Husten“ transportiert der Körper den Schleim samt Erreger nach außen.
  • Heiserkeit: Ergreifen Infektion und Entzündung die Stimmbänder im Kehlkopf versagt die Stimme.
  • Fieber: Erhöhte Temperatur ist ein Zeichen dafür, dass die Immunabwehr aktiv ist.

Komplikationen durch eine zusätzliche Bakterieninfektion, wie eitrige Entzündungen in den Kiefer-, Nasenneben- oder Stirnhöhlen oder eine bakterielle Bronchitis, gehören in ärztliche Behandlung. Sie können zum Beispiel auf die Lunge oder das Herz übergreifen.

Mögliche Ursachen im Überblick

Erkältungen werden meistens durch Viren ausgelöst. In der nass-kalten Jahreszeit haben sie leichtes Spiel. Die Menschen sitzen viel in warmen, schlecht gelüfteten Räumen eng beieinander. Die Infektionswege sind kurz und die Konzentration des Erregers in der Luft ist hoch.

Außerdem strapaziert das Wetter die Schleimhäute. Die Kälte draußen verschlechtert ihre Durchblutung und die warme, trockene Heizungsluft drinnen trocknet sie aus. Trockene, schlecht durchblutete Schleimhäute sind abwehrschwach. Ihre Oberfläche ist geschädigt und die körpereigenen Abwehrzellen dringen bei einer Infektion schlechter durch. Das Infektionsrisiko steigt.

Erkältung oder Grippe?

Eine Erkältung bezeichnet der Arzt auch als „grippalen Infekt“, was irreführend ist. Eine Erkältung hat nichts mit einer Grippe zu tun!

Eine Erkältung beginnt schleichend, mit Jucken in der Nase und Kratzen im Hals. Danach stehen Schnupfen, Husten, Heiserkeit im Vordergrund. Fieber und Kopfschmerzen treten eher leicht auf. Wer sich schont, hat das Schlimmste nach ein paar Tagen hinter sich. Auslöser sind Rhinoviren, manchmal auch Coronaviren oder Adenoviren.

Eine Grippe wird von Influenzaviren ausgelöst und greift oft epidemieartig um sich. Typisch ist ein schnelles und schweres Krankheitsgefühl. Ganz plötzlich fühlt man sich völlig erschöpft und müde, begleitet von starken Kopf- und Gliederschmerzen und oft auch von hohem Fieber (38,5°C bis über 40°C). Schnupfen und Husten gesellen sich erst später dazu. Eine Grippe kann wochenlang ans Bett fesseln. Für geschwächte Personen, wie Senioren oder sehr kleine Kinder kann sie ohne Behandlung bedrohlich werden.

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So beugen Sie Erkältungen vor

Erwachsene erkranken zwei- bis viermal pro Jahr an einem grippalen Infekt. Kinder bis zu zehnmal. Bei guter Gesundheit ist es für Viren und Bakterien schwer die Verteidigungslinien des Körpers zu durchbrechen und sich auszubreiten oder festzusetzen. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Ansteckung vermeiden und Ihr Immunsystem in Topform bringen.

Hygiene: Das A und O

Erkältungsviren werden nicht nur durch Tröpfcheninfektion, beim Husten oder Niesen übertragen. Sie erweisen sich auch auf verschiedensten Oberflächen als echte Überlebenskünstler (Schmierinfektion). Rund zwei Tage überdauern sie auf Türklinken, Treppengeländern und PC-Tastaturen, auf Haltegriffen von Einkaufswagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Händen (1). Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Das gilt vor allem vor der Nahrungszubereitung, dem Einsetzen von Kontaktlinsen oder der Einnahme von Medikamenten.

Hot-Spots meiden

Je mehr Menschen und je dichter das Gedränge, desto höher das Ansteckungsrisiko. Das gilt besonders für geschlossene Räume. Meiden Sie Menschenansammlungen in öffentlichen Gebäuden, im Bus, in der Bahn oder zum Beispiel auch in Aufzügen und seien Sie mit dem Händedruck wählerisch.

Räume regelmäßig lüften

Regelmäßiges kurzes Lüften (Stoßlüften) von Wohn- und Arbeitsräumen tauscht nicht nur die verbrauchte Atemluft gegen sauerstoffreiche Frischluft. Mit dem Luftaustausch dünnen Sie auch die Erkältungsviren im Raum aus. Außerdem ist die Luft überheizter Räume sehr trocken, was die Barriere-Funktion der Schleimhäute schwächt. Frischluft und Raumbefeuchter helfen in der Heizungssaison die Schleimhäute gesund zu erhalten.

Stark in der Abwehr

Sind Viren einmal im Körper, ist die Immunabwehr die einzige Chance sie wieder loszuwerden. Alles, was sie schwächt, macht uns anfälliger. Alles, was sie stärkt, schützt uns. Ein starkes Immunsystem spürt jeden Erreger im Körper zuverlässig auf und vernichtet ihn.

Bewegung, leichte Ausdauersportarten, Wechselbäder und Sauna härten ab. Sie stärken das Immunsystem und fördern die Durchblutung der Schleimhäute. Wer Sport treibt und regelmäßig schwitzt ist seltener krank und schneller wieder gesund. Auch ausreichend Schlaf, möglichst wenig Stress und der Verzicht auf Alkohol und Nikotin stabilisieren die Abwehr.

Raus an die frische Luft

Es ist kalt? Überwinden Sie Ihren „inneren Schweinehund“. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Draußen bildet die Haut Vitamin D für die Immunabwehr, auch bei „Schmuddelwetter“ und der Kältereiz und die Bewegung sorgen für Abhärtung und gute Durchblutung. Vermeiden Sie nur eisige Kälte direkt am Kopf und in den Atemwegen. Das würde sie anfälliger machen. Ein Schal vor dem Mund hält die Atemwege feucht-warm und gut durchblutet. Gut ist Ausdauersport, wie Radfahren, Laufen oder Nordic Walking. Das erhöht die Anzahl verschiedener Immunzellen (2). Aber eine kleine Runde mit dem Rad zum Einkauf oder ein Spaziergang zählen auch.

Gesunde Ernährung

Eine vollwertige ausgewogene Kost liefert reichlich Vitalstoffe. Das legt den Grundstein für Ihre Gesundheit und für ein schlagkräftiges Immunsystem. Fünfmal am Tag sollten Sie frisches Obst oder Gemüse in den Speiseplan einbauen, egal ob roh, gekocht oder als Smoothie. Dazu Nüsse, Vollkornprodukte, Samen und magere Milchprodukte sowie etwas mageres Fleisch und Fisch. Damit versorgen Sie sich und Ihr Immunsystem mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Vitamin C (z.B. Zitrusfrüchte, Paprika) und Zink (z.B. Meeresfrüchte, Kürbiskerne, Haferflocken) sind besonders wichtig für die Abwehrkraft. Damit der Stoffwechsel gut funktioniert und die Schleimhäute feucht bleiben, sollten Sie zusätzlich viel trinken.

Richtig inhalieren:

Das befreit Ihre Atemwege

Feucht-warmes Inhalieren entspannt die Bronchialmuskulatur, befeuchtet die Atemwege und fördert deren Durchblutung. Das lindert den Hustenreiz und hilft den Schleimhäuten bei der Abwehr und Heilung. Achten Sie darauf, dass die Dämpfe nicht zu heiß sind. Ideal sind 42 bis 45 °C.

Als Zusatz haben sich bei Erkältungsleiden die ätherischen Öle aus Pfefferminze, Cajeput und Eukalyptus bewährt (OLBAS® Tropfen). Das Menthol des Pfefferminzöls sowie das Cineol aus Cajeput- und Eukalyptusblättern wirken schleimlösend, hemmen das Wachstum von Viren und Bakterien, lindern den Hustenreiz und entkrampfen die Bronchien. Cajeput wirkt zusätzlich schweißtreibend und durchblutungsfördernd, Eukalyptus leicht entzündungshemmend. Die kühlende Wirkung beschert den Ölen zusätzlich einen schmerzlindernden Effekt (5).

Bis zu dreimal täglich 2 - 4 OLBAS® Tropfen in ein Gefäß mit heißem Wasser oder in ein Inhaliergerät geben und entspannt tief ein- und ausatmen. Bei offenen Gefäßen das Abdecken des Kopfes mit einem Handtuch nicht vergessen. Sonst entweichen die wertvollen Öle in den Raum, statt in die Atemwege.

Literatur

  1. Winther B et al. Rhinovirus contamination of surfaces in homes of adults with natural colds: transfer of virus to fingertips during normal daily activities. J Med Virol. (2011). 83(5):906-9
  2. Weinhold M et al. Physical exercise modulates the homeostasis of human regulatory T cells. J Allergy Clin Immunol. (2016).137(5):1607-1610.e8
  3. Xue-Ying M, XueC, Xu W, . Si-Jia Wu. Free-radical-scavenging and anti-inflammatory effect of yak milk casein before and after enzymatic hydrolysis. Food Chemistry (2011). 126 (2) 484-490
  4. Chin-Chen C et al. The Anti-Inflammatory and Vasodilating Effects of Three Selected Dietary Organic Sulfur Compounds from Allium Species. J. Funct. Biomater. (2017). 8(5)
  5. Reichling J, Saller R, Tarabichi A. Olbas Tropfen. Ein pflanzliches Arzneimittel mit langer Tradition. Pharmazeutische Zeitung (2014). 11
Pflichtangaben

Olbas Tropfen
Traditionell angewendet zur Einnahme und Inhalation bei Erkältungskrankheit (Husten, Schnupfen, Heiserkeit); zur Einnahme bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt; zur äußerlichen Anwendung bei leichten Kopfschmerzen, z. B. bei Verspannungszuständen; zur äußerlichen Anwendung bei umschriebenen (lokalen) Muskelschmerzen nach Überanstrengung/Fehlbelastung.
Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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